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Wir sind Christiane (Kulturwissenschaftlerin, Jg 66) und Stina (Schülerin, Jg 02). Wir wünschen uns, in einem Wohnprojekt zu leben. Die Anonymität in einem Mietshaus gefällt uns nicht.

Wir hoffen, dass wir eine große lebendige Gemeinschaft werden, in der sich die einzelnen Mitglieder gut kennen und eine tolle Nachbarschaft haben. Wir sind gerne unterwegs, machen viele Ausflüge, wir lesen viel und haben viele Freunde. Unseren Urlaub verbringen wir am liebsten an der Nordsee. Bei BliSS sind wir seit Januar 2015 und sind sehr gespannt, wie sich das Zusammenleben mit dieser Gruppe von sehr verschiedenen Menschen entwickelt.

Besonders gefallen uns der Zusammenhalt in der Gruppe und die große Verbindlichkeit, mit der alle miteinander umgehen. Die Blissies können sich aufeinander verlassen. Das ist die beste Grundlage für das Gelingen eines Wohnprojekts und wir sind froh dabei zu sein.

Waltraut, geboren 1947.

Ich bin mit Heinz verheiratet.

In meinem Berufsleben in der Physiotherapie hatte ich viele blinde und seheingeschränkte Kollegen. Ihre positive Lebenseinstellung hat mir imponiert. Wohnen mit BliSS ist eine gute Möglichkeit daran anzuknüpfen. In meiner Freizeit wandere ich gerne und kümmere mich um unseren Schrebergarten. Mit Gymnastik halte ich mich fit.

Heinz, geboren 1952, verheiratet bin ich mit Waltraut.

Sie hatte die Idee bei BliSS mitzumachen. Seit 2015 sind wir dabei. Einige BliSS Mitglieder kenne ich von Tandemfahrten der „Weissen Speiche“. Fasziniert hat mich wie nicht sehende ihr Leben meistern.

Beruflich habe ich lange Zeit bei der Produktion von Integrierten Schaltkreisen ( IC‘s ) mitgearbeitet.

Die Idee in einer Hausgemeinschaft zu wohnen in der sich alle kennen, gegenseitig unterstützen, und gemeinsam etwas unternehmen hat mich überzeugt. Ich fahre gern Fahrrad und reise am liebsten mit Waltraut.

Holger: Seit meiner Kindheit bin ich sehbehindert. Besonders interessiert mich das Hamburger Kulturleben. So gehe ich z.B. regelmäßig ins Theater, aber auch gerne mal auf Konzerte oder in Museen. Freuen tue ich mich auf das gemeinsame Wohnen mit vielen unterschiedlichen Menschen. Denkbar wäre es zusammen Feste zu organisieren, Ausflüge zu unternehmen, Themenabende zu gestalten und sonntags gemeinsam zu frühstücken.

Mein Name ist Björn Beilfuß und ich bin Jahrgang 1976. Nach dem Gesetz bin ich blind. Dieses heißt ich sehe ganz schlecht und habe nur einen kleinen Minisehrest.

Meine Hobbies sind Schach spielen und Politik. Dabei fahre ich zu Turnieren in anderen Städten oder Ländern. Außerdem nehme ich recht häufig an öffentlichen Veranstaltungen teil.

So hoffe ich Ihnen eine kleine Information gegeben zu haben. Ansonsten wenn Sie mehr wissen wollen kontaktieren sie mich gern.

Wir sind Georg und Nina (beide sehend) mit unseren Kindern Henri (Jg. ´14, von Geburt an blind) und Karlo (Jg. ´15, sehend) und Linn (Jg. '18, sehend). Wir sind seit November 16 Mitglieder. Für uns ist das Wohnprojekt wie gemacht: wir wohnen bereits in Altona bei der Altoba, durch Henri sind wir genau die Zielgruppe des Projektes, als Familie mit kleinen Kindern runden wir die bereits bestehende Gruppe nochmals ab und – was gibt es schöneres als mit Kindern in einem Haus zu wohnen, wo sich alle kennen und die Kinder gut aufgehoben sind?!

Neben der obligatorischen Arbeit, der wir beide nachgehen, bewegen wir uns gerne (Fahrrad fahren, schwimmen, laufen…), sind viel draußen, fahren an den Wochenenden und im Urlaub in unser Ferienhaus im Norden und treffen gerne Freunde.

Wir sind total gespannt darauf mit BliSS in einen gerade entstehenden neuen Stadtteil zu ziehen. Mal sehen, wie die Gruppe beim Einzug zusammengesetzt ist!

Ich bin Leonie (Jahrgang 71, sehend) und im Jahr 2018 durch meine Freundin Christiane auf BliSS gestoßen. Nach dem sechsmonatigen Aufnahmeprozedere wurde ich im Februar 2019 Mitglied. Ich war schon vor BliSS an gemeinschaftlichem Wohnen interessiert und hatte begonnen, ein Wohnprojekt zu gründen, das sich für das Holstenquartier bewerben wollte. Das wäre für mich aber noch „viel zu lang hin“ gewesen, weil ich mit meinen Kindern (Jg. 2010) einziehen wollte und verlief auch im Sande. BliSS kam für mich dann genau zum richtigen Zeitpunkt und ist ein bisschen wie ein „Lottogewinn“: Ich fühle mich wohl in der Gruppe und mit den einzelnen Charakteren und ich passe als Familie genau noch ins Haus. Ich mag es bei BliSS, dass sich unterschiedlichste Menschen zusammentun und strukturiert und partizipativ an der gemeinsamen Sache arbeiten. Ich weiß, dass viele anstrengende Debatten und Entscheidungen dem heutigen Stand vorhergegangen sind und habe viel Wertschätzung dafür. Dass ich mich nun auch aktiv und eigenverantwortlich einbringe, ist für mich deshalb selbstverständlich. Mit Freude und Spannung sehe ich dem Einzug und der weiteren Entwicklung entgegen.

Mein Name ist Guido Mayer und ich wurde 1967 in Mainz geboren.

Seit 1988 bin ich in meinem erlernten Beruf als Masseur und med. Bademeister zunächst in verschiedenen Praxen, später in einem Reha-Zentrum und in verschiedenen Krankenhäusern in Hamburg tätig. Ich war zunächst stark sehbehindert und erblindete im Jahre 2009 auf Grund eines nicht erkannten grünen Stars.
Zu meinen Hobbys gehören alle Aktivitäten, die man draußen durchführen kann, z.B. Tandemtouren mit dem Tandemclub „Weiße Speiche“ Hamburg oder
Wanderungen. Eine weitere große Leidenschaft ist das Reisen. So habe ich mir in den letzten Jahren z.B. Thailand, Burma, Sri Lanka, Australien, Neuseeland, die V.A.E., den Oman oder Südafrika „angesehen“.Aktuell habe ich mich reisetechnisch auf Wanderreisen verlagert. Ich bin aber kein „toller Typ“ mit Riesenrucksack und Zelt. Ich bin ausschließlich mit Tagesrucksack unterwegs und freue mich am Abend auf ein nettes Hotel mit guter Küche.

Bei BliSS war ich seit seiner Gründung dabei, da ich die Idee eines gemeinschaftlichen Wohnens mit Menschen, die man bereits kennt und schätzt sehr gut und zukunftsorientiert finde.

Nach langer Überlegung habe ich Ende Juni 16 meine „ordentliche Mitgliedschaft“ beendet, da ich für mich entschieden habe aus akustischen Gründen nicht in der NMA wohnen zu wollen. Da ich aber die Grundidee nach wie vor gut finde und ich durch die letzten Jahre viele Menschen kennengelernt habe, die ich ohne BliSS nie kennengelernt hätte bleibe ich dem Wohnprojekt als Fördermitglied erhalten und werde auch weiterhin an den Gruppensitzungen und bei anderen Aktivitäten aktiv sein.

.... wird evtl. fortgesetzt.